© getty

Zur Magazinübersicht

Vorsorge|04.11.2020

Wohin mit den Spargroschen?

Die Deutschen sind ein Volk von Sparern. Im ersten Quartal dieses Jahres stieg die Sparquote hierzulande auf stolze 12,4 Prozent des verfügbaren Einkommens. Dauerhaft extrem niedrige Zinsen führen jedoch dazu, dass viele Sparer im Laufe der Zeit real eher Geld verlieren. Allerdings gibt es Alternativen.

Im klassischen Investmentdreieck von Rendite, Liquidität und Sicherheit nehmen die deutschen Sparer eine klare Position ein: Sie gehen auf Nummer sicher. Nach wie vor liegen daher Milliardensummen auf Spar- oder Tagesgeldkonten. Sicher ist dabei allerdings vor allem eines, nämlich dass das eingezahlte Geld im Zeitverlauf weniger wird. Ein Beispiel macht dies deutlich. Legt ein Sparer 30.000 Euro auf ein gegenwärtig mit 0,01 Prozent verzinstes Sparkonto, ergibt sich am Jahresende ein Zinsertrag von drei Euro. Immerhin, könnte man sagen. Nach Abzug der im Euroraum angestrebten Inflationsrate von zwei Prozent verliert das eingezahlte Kapital allerdings jedes Jahr an Wert. Innerhalb von 5 Jahren sinkt die Kaufkraft um rund 3.000 Euro unter den Einstandswert von 30.000 Euro.

Ihr ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis kostet die Deutschen jährlich also viel Geld. Dabei gibt es Alternativen. Zum Beispiel den Kapitalmarkt. Langfristig lassen sich etwa mit Aktien attraktive Renditen erwirtschaften, ohne die heute Kapitalerhalt und Kapitalaufbau nur schwer zu bewerkstelligen sind. Wenn da nur nicht das Risiko wäre. Die Krisen der vergangenen zehn Jahre zeigen, dass es an den Börsen plötzlich steil nach unten gehen kann. Manche Sparer fürchten gar den Totalverlust. Also, besser die Finger vom Kapitalmarkt lassen? Wohl kaum. Zumal es heute Konzepte gibt, die das Verhältnis von Rendite, Liquidität und Sicherheit in ein ausgewogenes Verhältnis bringen, inklusive Wertsicherungsmechanismus.

Private Rentenversicherungen als moderne Sparvariante

Als Alternative zum klassischen Sparen bietet sich etwa eine private Rentenversicherung an. Heute sind viele dieser Produkte so gestrickt, dass sie multifunktional, also für unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden können. Ein Beispiel hierfür liefert die private Rentenversicherung Allvest. Und so funktioniert sie.

Allvest bietet eine Kombination aus Vorsorge und Investment. Dazu zahlt der Sparer zum Beispiel einen Einmal-Betrag in die Rentenversicherung ein. Dieses Geld wird zum Teil in das Sicherungsvermögen der Allianz Lebensversicherungs-AG sowie zum anderen Teil über Investmentfonds an den Kapitalmärkten investiert.

Ein Totalausfall des eingezahlten Geldes ist dabei ausgeschlossen. Dafür sorgt eine Garantie, die wahlweise 90, 80 oder 60 Prozent der Einzahlungen absichert. Je nach Wahl des Garantieniveaus wird ein unterschiedlich großer Anteil des Geldes in Investmentfonds angelegt. Entscheidet sich ein Sparer für die 90 Prozent Garantie, bekommt er zum selbst gewählten individuellen Termin also mindestens 90 Prozent seines eingezahlten Geldes garantiert zurück. Gleichzeitig erhält er sich aber die Chance, über Investments am Kapitalmarkt einen Ertrag zu erzielen, der derzeit bei weitem über dem klassischer Sparverträge liegt. Die Anlage erfolgt durch die Experten der Allianz mit ihrer globalen Investmentkompetenz. Der Kunde kann zwischen einer auf ETFs und einer auf Investmentfonds basierenden Anlagestrategie wählen. Die Strategie kann jederzeit kostenlos gewechselt werden. Allvest bietet zudem die Vorteile einer Rentenversicherung. Möglich ist dies durch die Aufteilung des Anlagebetrags auf einen Sicherheits- und einen Renditebaustein sowie durch einen Wertsicherungsmechanismus. Der Wertsicherungsmechanismus überwacht und steuert börsentäglich bei jedem Allvest Vertrag individuell die jeweilige Gewichtung der beiden Bausteine. Drohen etwa stärkere Kursverluste am Aktienmarkt, erfolgt eine Umschichtung in das Sicherungsvermögen der Allianz. Laufen die Aktienmärkte gut, wird der Fondsanteil wieder erhöht.

Flexibilität ist Trumpf

Am Ende der Laufzeit steht es dem Sparer frei, ob er die erwirtschaftete Summe als monatliche Rente oder aber als Kapitalauszahlung erhalten möchte. Entscheidet er sich für die Einmalauszahlung, kann er über das Geld frei verfügen. Er kann damit seine Alterssicherung finanzieren, eine Weltreise unternehmen oder den Kindern eine solide finanzielle Basis legen. Der Verfügung des Geldes sind somit keine Grenzen gesetzt. Und auch in der Ansparphase bleibt der Sparer flexibel. So kann er jederzeit Ein- und Auszahlungen vornehmen sowie nach Wunsch monatliche Prämien zahlen. Alle Parameter lassen sich jederzeit an die individuelle Lebenssituation anpassen. Mit dem guten alten Sparbuch hat all das nichts mehr zu tun. Höchste Zeit also, auch beim Sparen umzudenken.

Beitrag aktualisiert am 15.01.2021