Martin Schneider und Dr. Andreas OttMartin Schneider und Dr. Andreas Ott

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Allvest|22.07.2021

„Sicherheit, Renditechancen, Flexibilität und attraktive Kosten – das geht in Allvest zusammen“

Martin Schneider, Geschäftsführer der Allvest GmbH, und Dr. Andreas Ott, Head of Investment Strategy der Allianz Investment Management SE, über neue Wege bei Altersvorsorge und Investment in Zeiten niedriger Zinsen.

Herr Schneider, Allvest verspricht, Sicherheit, Rendite und Flexibilität in einem einzigen Digitalprodukt zu verbinden. Können Sie uns das Angebot näher vorstellen?

Schneider: Allvest ist ein digitales Angebot für Altersvorsorge und Investment der Allianz. Wir zielen mit unserem Angebot speziell auf die wachsende Gruppe der digital affinen Kunden in Deutschland. Für mich verbindet Allvest das Beste aus zwei Welten: Individuelle Garantien einer Rentenversicherung und Investments in ETFs und Investmentfonds. Oder kurz gesagt: Sicherheit und gleichzeitig Renditechancen.

Wo und wie kann ich Allvest erwerben?

Schneider: Allvest wird online auf www.allvest.de in wenigen Schritten abgeschlossen. Dabei entscheiden Sie sich für die Höhe der Beitragsgarantie sowie einen Garantietermin und wählen aus zwei Fondsstrategien die passende aus.

Entsprechend der gewählten Optionen werden Einzahlungen auf zwei Bausteine verteilt, nämlich auf das Sicherungsvermögen der Allianz Lebensversicherung und die gewählte Fondsstrategie. Ersteres dient als Sicherheitsbaustein, letzteres bringt zusätzliche Rendite. Je niedriger das Garantieniveau und je länger die Laufzeit gewählt werden, desto höher der Anteil des Investments in die Fondsstrategie.

Begleitende Informationen gibt es natürlich auf unserer Website, in unseren regelmäßigen Webinaren oder telefonisch bei unserem hochqualifizierten Kundenservice.

Martin Schneider

Geschäftsführer Allvest GmbH

Sicherheit, Rendite, Flexibilität und attraktive Kosten – das gibt es mit Allvest in einem Angebot.

Welche speziellen Vorteile hat Allvest für den Kunden – neben dem einfachen und schnellen digitalen Abschluss?

Schneider: Das ist eine spannende Frage, und ich nenne jetzt nur mal vier Punkte. Erstens, ein Sicherheitsbaustein sollte in einem Portfolio nicht fehlen. Bei Allvest ist dieser Baustein nicht nur sicher, sondern auch renditestark. Das hebt uns von Sicherheitsbausteinen in den meisten anderen Portfolios ab. Zweitens, Allvest ist nicht Standard, sondern individuell. Der Kunde legt das individuelle Rendite-Risiko-Profil fest und erhält eine darauf abgestimmte Mischung aus Sicherungsvermögen und dem gewählten globalen Fondsportfolio. Drittens: Allvest erfüllt auch die hohen Erwartungen anspruchsvoller Anleger in puncto Flexibilität und Preis. Und quasi als i-Tüpfelchen kommen die günstige Besteuerung bei Kapitalaufbau und bei der Auszahlung sowie die kostenlose Option auf vorzeitige Rente ab 55 Jahren hinzu. Sicherheit, Rendite, Flexibilität und attraktive Kosten – das gibt es mit Allvest in einem Angebot.

Herr Dr. Ott, sehen wir uns den Sicherheitsbaustein der Allvest näher an. Ihr Unternehmen, die Allianz Investment Management, managt das Sicherungsvermögen der Allianz und damit einen wichtigen Teil der Anlage der Allvest Kunden. Das Sicherungsvermögen verzinst sich derzeit mit rund 3 Prozent. Das ist angesichts von Zinsen um die Null sehr attraktiv. Wie können Sie das erwirtschaften?

Ott: Tatsächlich hat die Allvest als Teil der Allianz Gruppe einen großen Vorteil. Unser Produkt kann als Sicherheitsbaustein das renditestarke Sicherungsvermögen der Allianz Lebensversicherung nutzen. Dieses umfasst über 300 Milliarden Euro und ist in eine intelligente Kombination aus sicheren und renditeorientierten Anlagen investiert. Auf der Kostenseite profitieren die Kunden zum Beispiel von niedrigen Verwaltungskosten der Allianz Leben, die deutlich unter dem Marktdurchschnitt liegen. Das alles führt dazu, dass das Sicherungsvermögen nicht nur sehr sicher und diversifiziert, sondern mit einer Gesamtverzinsung von derzeit rund 3 Prozent auch ausgesprochen renditestark ist. Bei vergleichbaren Produkten besteht der Sicherheitsbaustein zumeist aus Anleihen oder Rentenfonds, und deren Rendite liegt derzeit bei nahe null.

Dr. Andreas Ott

Leiter Investment Strategy der Allianz Investment Management SE

Bei den Kosten sind wir voll wettbewerbsfähig gegenüber der digitalen Konkurrenz, bieten aber deutlich mehr, zum Beispiel echte Garantien und von Profis gemanagte Anlagestrategien.

Welche Rolle spielen Alternative Investments im Sicherungsvermögen?

Ott: Alternative Investments sind ein wesentlicher Baustein für die Renditestärke des Sicherungsvermögens. Sie machen gegenwärtig fast 30 Prozent des Portfolios aus, und der Anteil soll sich weiter erhöhen. Investments in nicht-traditionelle Anlageklassen wie Infrastruktur, Immobilien, Private Equity oder erneuerbare Energien sorgen langfristig für attraktive Erträge bei vergleichsweise geringer Volatilität. Den meisten Privatanlegern fehlt in der Regel jedoch der Zugang zu solch komplexen Investments sowie das dafür nötige Anlagevolumen. Für die Allianz ist dies jedoch ebenso wenig ein Problem wie etwa die eingeschränkte Liquidität mancher alternativer Anlageklassen.

Als zweiten Vorteil sehen Sie, dass Allvest das persönliche Rendite-Risiko-Profil des Anlegers berücksichtigt. Was genau ist damit gemeint?

Schneider: Der Anleger wählt bei Vertragsabschluss die gewünschte Kapitalgarantie von 60, 80 oder 90 % sowie den Termin, an dem diese Garantie ‚zieht‘. Abhängig davon teilen wir das Kundengeld zum Start auf die beiden Bausteine auf, und zwar so, dass wir die Garantie sicherstellen und gleichzeitig das Investment in den Renditebaustein optimieren. Ein dynamischer Wertsicherungsmechanismus der Allianz überwacht börsentäglich und einzelvertraglich die richtige Balance von Sicherungsvermögen und Fondsanlage.

Können Sie das an einem Beispiel verdeutlichen?

Schneider: Gerne. Nehmen wir eine Kundin, die 80 Prozent Garantie und 20 Jahre Laufzeit bis zum Garantietermin wählt. Stand heute fließt gut 40 Prozent der Einzahlung in die gewählte Fondsstrategie, 60 Prozent in das Sicherungsvermögen. Die Fondsanlage bringt also keinen zusätzlichen kleinen „Renditekick“ in das Produkt, sondern ist ein wesentlicher Beitrag zur attraktiven Gesamtrendite für den Kunden. Und bei einer niedrigeren Garantie oder längeren Laufzeiten steigt der chancenorientierte Teil der Kapitalanlage. Das ist der Grund, warum wir Allvest ausdrücklich auch als Investmentmöglichkeit verstehen.

Schauen wir uns nun den Renditebaustein von Allvest etwas näher an. Wie sehen die beiden Fondsstrategien aus, die Allvest den Kunden anbietet?

Ott: Wir nennen sie die passive und die aktive Anlagestrategie. Beide Strategien bestehen aus einem regelbasiert gesteuerten Portfolio von einzelnen Investmentfonds. Die passive Strategie wird von den Anlageexperten der Allianz Investment Management verwaltet und umfasst derzeit sieben ETFs und Indexfonds auf die wichtigsten internationalen Aktienindizes sowie auf Schwellenländeranleihen. Die aktive Strategie wird von Experten der Allianz Global Investors verwaltet, einem der führenden aktiven Asset Manager weltweit. Derzeit sind rund 80 Prozent in Aktienfonds mit unterschiedlichen regionalen und thematischen Schwerpunkten investiert und gut 15 Prozent in Anleihefonds von Industrie- und Schwellenländern.

Wie sieht es bei den vieldiskutierten Fondskosten aus?

Ott: Unsere Kunden profitieren von den Großanlegerkonditionen der Allianz. Daher liegen Fondskosten deutlich niedriger als üblich. Konkret: Während die jährlichen Verwaltungskosten eines aktiv gemanagten Fonds am Markt im Durchschnitt über 1,5 Prozent liegen, betragen sie bei der aktiven Strategie der Allvest mit 0,75 Prozent weniger als die Hälfte, bei der passiven Strategie sogar nur 0,17 Prozent. Das ist einer der Gründe für unsere niedrige Gesamtkostenquote von weniger als 1,2 Prozent pro Jahr für einen typischen Kunden mit aktiver Anlagestrategie. Damit sind wir voll wettbewerbsfähig gegenüber der digitalen Konkurrenz, bieten aber deutlich mehr, zum Beispiel echte Garantien des größten deutschen Lebensversicherers, von erfahrenen Profis gemanagte Anlagestrategien und weitere Vorteile, auf die ich schon eingegangen bin.

Dass Allvest als Rentenversicherung entsprechende steuerliche Vorteile besitzt, erwähnten Sie schon. Wie viel an Flexibilität bietet Allvest?

Schneider: Dass Kunden eine Rentenversicherung kaufen, merken sie vor allem daran, dass sie als Auszahlung zwischen einer lebenslangen Rente, einer Kapitalzahlung und einer Mischung aus beidem wählen können. Sie besitzen also die kostenlose Option zur Wahl einer Rente. Das ist ein „Mehr“ und kein „Weniger“ an Flexibilität.

Zusätzlich gibt es während der Ansparphase eine Menge weiterer Optionen, die Allvest zu einem außerordentlich flexiblen Altersvorsorge- und Investmentinstrument machen: Ein- und Auszahlungen sind in beliebiger Höhe jederzeit möglich, ein vorzeitiger Abruf als Rente ab 55 Jahren kostenlos. Und die gewählte Anlagestrategie können sie jederzeit kostenfrei wechseln. Für Kunden, die davon überzeugt ist, dass die eine Strategie in der einen Marktphase, die andere in einer anderen Phase bessere Ergebnisse liefert, ist das natürlich eine sehr interessante Option. Oder auch, wenn man einfach mal die andere Strategie ausprobieren will. Da muss sich keiner für immer festlegen.